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Vaterschaftstest – ist mein Kind, mein Kind?

Kinder bereichern das Leben, sie bringen Pepp in den Alltag und fragt man Eltern, ob sie sich ein Leben ohne ihre Kinder vorstellen könnten, dann lautet die Antwort schlicht und ergreifend, nein! Doch so schön das Leben mit Kindern auch sein mag, immer dann, wenn Väter ihre Vaterschaft bezweifeln, entsteht ein Konflikt, der letztlich nur auf einem Weg gelöst werden kann. Durch einen Vaterschaftstest. Doch was genau ist eigentlich ein Vaterschaftstest, wie genau wird die Vaterschaft ermittelt und worauf muss geachtet werden, wenn mittels DNA-Analyse die Vaterschaft bestimmt werden soll?

Was ist ein Vaterschaftstest?

Die Bezeichnung Vaterschaftstest ist in der heutigen Zeit beinahe so etwas wie ein allseits bekanntes Modewort. Wann auch immer eine Vaterschaft nicht ganz sicher scheint oder aber mehr oder weniger berechtigte Zweifel an der Vaterschaft bestehen, dann hört man schnell eine Aussage im Sinne von „Mach doch einfach einen Vaterschaftstest!“. Doch so alltäglich ein derartiger Test der Vaterschaft in der heutigen Zeit auch sein mag, er ist nicht ganz so alltäglich. Denn die Bezeichnung Vaterschaftstest bezieht sich auf eine besondere Form der Abstammungsanalyse, die im Zuge einer DNA-Untersuchung die genetische Beziehung zwischen zwei Personen ermittelt.

Wie funktioniert die Bestimmung der Vaterschaft?

Um die Vaterschaft zwischen einem Mann und seinem potenziellen Kind ermitteln zu können, bedarf es einer hochkomplexen Untersuchung der DNA beider betroffenen Parteien. Um den Test überhaupt erst möglich zu machen, müssen somit Vater und Kind eine DNA-Probe abgeben. Diese Probe kann in Form einer Speichelprobe oder aber auch in Form von Haarproben erfolgen. Eher selten stellt eine Blutprobe die Basis für den DNA-Test dar.

Im Zuge eines Vaterschaftstestes:

Werden zunächst von Vater und potenziellem Kind DNA-Proben genommen.
Im Anschluss werden sogenannte DNA-Profile erstellt und diese auf Übereinstimungen im Erbgut überprüft.
Wird die Vaterschaft anhand wissenschaftlicher Kriterien als wahrscheinlich oder unwahrscheinlich klassifiziert.

Nachdem allen Beteiligten Personen eine DNA-Probe entnommen wurde und diese dem untersuchungsführenden Labor übermittelt wurde, wird anhand der einzelnen Proben zunächst für jede Person ein Abbild des persönlichen Erbgutes (DNA) erstellt. Dieses Abbild de persönlichen Erbgutes – oftmals aus Filmen und Serien bekannte – zeigt sich in Form eines für Laien nur schwerlich deutbaren Musters. Experten können jedoch anhand der einzelnen Bereiche erste Informationen über die Person hinter der DNA-Probe treffen. Nun werden einzelne Bereiche einem klaren Vorgabenmuster entsprechend miteinander verglichen.

Ergeben sich in den relevanten DNA-Bereichen Übereinstimmungen, kann die Vaterschaft ab einem gewissen Übereinstimmungswert als nahezu sicher angesehen werden. Sind nur wenige oder gar keine Übereinstimmungen in der DNA des Vaters wie auch des Kindes zu finden, kann davon ausgegangen werden, dass beide getesteten Personen keine genetische (direkte) Verwandtschaft vorzuweisen haben.

Wie zuverlässig ist das Ergebnis eines Vaterschaftstestes?

Grundsätzlich gelten moderne DNA-Analyseverfahren wie der Vaterschaftstest bei richtiger und sorgfältiger Durchführung als vergleichsweise sicher und zuverlässig. Kommt das Labor im Zuge der Auswertung und aufgrund der Übereinstimmungen im Erbgut zu dem Ergebnis, dass eine Vaterschaft wahrscheinlich ist, so wird diese mit dem Wert „99,9 Prozent“ ausgezeichnet. Kann jedoch aufgrund der Analyse des Erbgutes keine oder nur sehr wenige Übereinstimmungen ausgemacht werden, gilt die Vaterschaft mit 100% als nicht erwiesen.

Auswertungen des Erbgutes sind dank moderner Techniken und wissenschaftlicher Standards in der heutigen Zeit überaus zuverlässig und aussagekräftig. Dennoch gibt es Situationen, in denen selbst eine professionell und hochwertig ausgeführte Analyse des Erbgutes verfälschte oder nicht aussagekräftige Ergebnisse liefert. Dies kann mitunter der Fall sein wenn:

Die DNA-Proben verunreinigt wurden.
Die DNA-Proben nicht sachgemäß entnommen und verwahrt wurden.
Genetische Besonderheiten eine zuverlässige Bestimmung unmöglich machen.

Allem voran im Fall von sogenannten eineiigen Zwillingen ist es trotz moderner Medizin und Technik bislang nicht möglich, zweifelsohne zu bestimmen, wem die ermittelten DNA-Sequenzen zugeschrieben werden können. Bezogen auf das Beispiel Vaterschaftstest, ist somit bei eineiigen Zwillingen nicht möglich, anhand dieses Testes festzulegen, welcher der beiden Zwillinge der Vater des Kindes ist.

Quelle: http://www.gesundesleben.at/vaterschaftstest-arten-kosten-rechtliches/

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